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In der aktuellen vierteiligen Artikelserie zu Landingpages haben Sie im ersten Teil bereits gelesen, warum Landingpages für Ihr E-Mail Marketing einfach unerlässlich sind. Schließlich sind Landingpages erwiesenermaßen das Tool, um zuverlässig neue Leads zu generieren, Traffic zu erzeugen und – am wichtigsten – die Conversion Rate durch die Decke zu katapultieren. Im zweiten Teil der Serie haben Sie darüber hinaus die 4 wichtigen Arbeitsschritte kennengelernt, die zur Vorbereitung jeder guten Landingpage notwendig sind. Im dritten Beitrag finden Sie wertvolle Hinweise zu den 9 Elementen, die auf jeder guten Landingpage enthalten sein sollten. In diesem letzten Teil der Artikelserie erklären wir Ihnen nun anhand eines verständlichen Beispiels, wie Sie Ihre Leads mithilfe von Landingpages erfolgreich qualifizieren.

Leadqualifizierung

Eine kurze Wiederholung zu Landingpages

Für jedes Unternehmen ist es wichtig, neue Leads zu generieren, also immer wieder neue Interessenten für sich zu gewinnen. Es geht aber nicht nur darum, Interessenten auf sich aufmerksam zu machen, sondern sie zu bewegen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Damit ist der Grundstein für den Aufbau einer Kommunikation gelegt, die den Lead auf seiner persönlichen Customer Journey begleiten und weiter qualifizieren kann. Dies gelingt am besten mit zielgerichteten Angeboten in Form eines sogenannten „Lead Magnets“, der die Interessenten förmlich anzieht und die Bereitschaft herstellt, sich für das Unternehmen und seine Angebote zu öffnen.

Um einen solchen Lead Magnet online richtig zu positionieren, sind Landingpages bestens geeignet, denn im Mittelpunkt einer jeden Landingpage steht ein spezielles Angebot – Ihr Lead Magnet. Das kann beispielsweise ein Whitepaper, ein Produkt, eine Veranstaltung oder eine spezielle Dienstleistung sein. Dabei gilt der Grundsatz: Eine Landingpage – ein Angebot – eine Handlung. Eine Landingpage funktioniert immer allein und bietet alle notwendigen Informationen, die der Interessent zu dem entsprechenden Angebot braucht. Somit muss eine Landingpage keinen Bezug zu Ihrer eigentlichen Website haben.

 

Die Landingpage: Mehr als ein Lead Magnet

Eine Landingpage kann aber noch viel mehr, als Traffic und Conversions zu erhöhen. In der Customer Journey ist eine Landingpage das ideale Mittel, um die entstehenden Leads langfristig und nachhaltig zu qualifizieren. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Buzzword “Leadqualifizierung”?

Leadqualifizierung

Unter der Qualifizierung eines Leads verstehen wir das sukzessive Sammeln von Informationen über den Lead, die es ermöglichen, der besagten Person im Laufe der Kommunikation immer zielgerichteten Content zuzuspielen, der auf die persönlichen und individuellen Interessen ausgelegt ist. Auf diese Weise entwickelt sich ein Lead, von dem Sie zu Beginn kaum mehr kannten als Name und E-Mail Adresse, zu einem bekannten Lead. Die Folge der interessenorientierten Kommunikation ist folglich ein höheres Interesse des Leads an Ihrem Unternehmen und damit eine deutlich höhere Conversion Rate. 

Die Informationen über Ihren Lead sammeln Sie dabei in mehreren Stufen, zum Beispiel durch die Auswertung seines Klickverhaltens, getätigte Käufe und/oder Downloads und Umfragen. Auf diese Weise lassen sich automatisiert Rückschlüsse auf die Interessen des Leads oder sein Stadium im Kaufprozess führen.

Landingpages: Das perfekte Tool für die Leadqualifizierung

Landingpages sind dabei das perfekte Tool für die Leadqualifizierung, da, wenn sie denn besucht werden, diese bereits ein vorhandenes Interesse des potenziellen oder bestehenden Leads bedienen, sich ausschließlich auf dieses konzentrieren und durch ihren Fokus auf eine bestimmte Handlung (beispielsweise einen Kauf oder Download) ein Klickverhalten anregen, das sich durch die Nutzung von Formularfeldern in jedem Fall 1:1 Ihrem Lead zuordnen lässt. 

Da diese Begründung und Zusammenhänge zugegeben etwas kryptisch klingen mögen, erklären wir Ihnen die Rolle von Landingpages für die Leadqualifizierung an einem verständlichen Beispiel.

 

Ein verständliches Beispiel für die Leadqualifizierung mit Landingpages

Für unser Beispiel nehmen wir an, Sie arbeiten für ein Unternehmen, das eine professionelle Newsletter-Software anbietet.

Schritt 1: Zielgruppe und Buyer Persona

Im ersten Schritt würden Sie nun Ihre Zielgruppen und Buyer Personas für Ihr Produkt definieren. Dabei gehen Sie natürlich nicht nur auf “harte”, demographische Daten ein, sondern beachten auch “weiche” Faktoren wie Wünsche und Schmerzpunkte. Auf diese Art und Weise stellen Sie fest, dass Sie für Ihr Produkte jeweils zwei Zielgruppen ansprechen: Zum einen sprechen Sie Unternehmen an, die Ihre Software als Endkunde nutzen, zum anderen sprechen Sie Werbeagenturen an, die wiederum für Ihre Kunden das Newsletter-Marketing übernehmen. 

Schritt 2: Die Landingpages erstellen

Auf Basis dieser Überlegungen erstellen Sie für Ihre Produkte die passenden Landingpages. Dabei gilt, dass jede Landingpage sich nur an eine Zielgruppe richtet und sich auf eine einzelne Handlung fokussiert. So entstehen zum Beispiel Landingpages zum Thema Newsletter-Kampagnen, eine Landingpage zur Optimierung der einzelnen Newsletter-Elemente und eine Landingpage zur Gestaltung von Newsletter-Templates – jeweils mit einem Download eines Whitepapers. 

Schritt 3: Den Lead qualifizieren

In Ihren Newslettern, die Sie regelmäßig an Ihre Kunden versenden, verlinken Sie nun thematisch passend Ihre Landingpages. Im aktuellen Newsletter informieren Sie Ihre Leser beispielsweise über das Thema Marketing Automation und verlinken deshalb zu der Landingpage, auf der sich Interessenten ein Whitepaper zu Newsletter-Kampagnen herunterladen können. Auch Ihr Abonnent und Marketer Hans Hansson möchte mehr darüber erfahren, wie man eine Newsletter-Kampagne erstellt. Deshalb lädt er das Whitepaper herunter, indem er seine E-Mail Adresse in das Formularfeld einträgt. Obwohl er keine neuen Informationen zu sich über das Formularfeld eingegeben hat, kennen Sie jetzt nicht nur Hans Hanssons Namen und seine E-Mail Adresse, sondern wissen auch, dass er sich für das Thema Marketing Automation interessiert.

Schritt 4: Die Information nutzen und ergänzen

In Folge auf Hans Hanssons Whitepaper-Download senden Sie Hans Hansson nun nicht mehr den allgemeinen Newsletter zu, sondern überführen seinen Kontakt in eine spezielle Kampagne, die sich ausschließlich an Abonnenten richtet, die sich selbst für das Thema Newsletter-Kampagnen interessieren. Statt Hans Hansson also weiterhin “wahllos” mit allgemeinen Themen Ihres Unternehmens zu kontaktieren, senden Sie ihm nun Informationen, von denen Sie wissen, dass er sich wirklich für sie interessiert. In dieser Newsletter-Kampagne erhält Hans Hansson beispielsweise einen Link zu einem Blogbeitrag mit dem Titel “So gelingt Ihnen die erste Newsletter-Kampagne”, ein Produktblatt zu dem Kampagnen-Tool Ihrer Software und ein Whitepaper mit dem Titel “Reaktivierung – Inaktive Newsletter-Abonnenten zurückgewinnen”. 

Schritt 5: Mit einer Landingpage verkaufen

Da Hans Hansson sowohl den Blogbeitrag angeklickt, als auch das Produktblatt heruntergeladen hat, wissen Sie, dass er ernsthaftes Interesse an Ihrer Software hat. Nach dem Download des Produktblatts – da Ihr Abonnent also Kaufinteresse gezeigt hat – beenden Sie an dieser Stelle die Kampagne und senden Hans Hansson automatisiert eine E-Mail, die ihn zu einer Landingpage leitet, auf der Hans Hansson einen Termin für eine Live-Demo Ihrer Software mit einem Ihrer Vertriebsmitarbeiter vereinbaren kann. Dank der optimalen Gestaltung und Fokussierung Ihrer Landingpage, vereinbart Marketer Hans Hansson natürlich den Termin und geht damit automatisch als “heißer” Lead an Ihren Vertrieb. 

 

Alles easy: Die Realisierung mit E-Mail Marketing Automation 

Wenn sich Ihnen jetzt die Frage stellt, wie Sie diesen komplizierten Prozess realisieren sollen – und das bei den vielen Abonnenten in Ihrem Newsletter-Verteiler – können wir Sie beruhigen. Jeder der beschriebenen Abläufe lässt sich mit der richtigen E-Mail Marketing Software automatisiert umsetzen – von der Erstellung Ihrer individuellen Landingpage, über den automatisierten Versand von E-Mails und die Überführung von Abonnenten in verschiedene Kampagnen, bis hin zum Tracking des Klickverhaltens. Mit unserer eigenen Newsletter Marketing Software mailingwork können Sie jeden der genannten Abläufe umsetzen. Vereinbaren Sie gern einen unverbindlichen Beratungstermin


Alle Artikel der Landingpage-Serie

 

jongliert als Texterin und Expertin für Content Marketing regelmäßig Worte für mailingwork.

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