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In unserer aktuellen Serie erklären wir 3 verschiedene Möglichkeiten, wie Sie effektiv neue E-Mail Adressen sammeln können. Im ersten Schritt heißt das konkret, sich mit dem eigenen, womöglich angestaubten Anmelde-Prozess für den Newsletter auseinanderzusetzen. Formulare spielen dabei eine wichtige Rolle – allem voran, dass sie DSGVO-konform sind. Wir zeigen Ihnen 9 Schritte zum optimalen Anmeldeformular, um so garantiert mehr neue Leser und damit auch potenzielle Kunden zu gewinnen.

Videoguide: Tipps für erfolgreiche Newsletter-Anmeldeformulare

Unsere Tipps im Überlick

(1) Heben Sie den Nutzen der Anmeldung hervor

Bekommen Sie zu wenig Newsletter? Ihre Kunden auch nicht. 😉 Deshalb ist es umso wichtiger, den Nutzen Ihrer Mailings klar und deutlich hervorzuheben.

  • Welchen Mehrwert habe ich als Abonnent Ihres Newsletters?
  • Bekomme ich Informationen früher als andere?
  • Welche besonderen Inhalte bekomme ich im Newsletter geboten?

Halten Sie nicht mit Informationen hinter dem Berg und versprechen Sie keine versteckten Überraschungen. Überzeugen Sie Ihre potenziellen Abonnenten mit klaren Argumenten.

(2) Weisen Sie auf die Häufigkeit hin, mit der Sie Ihre Newsletter versenden

Auch beim Thema Versand-Frequenz ist Transparenz der Schlüssel zum Erfolg. Denken Sie daran, wie oft Sie vielleicht selbst schon von Newslettern genervt waren, die wider Erwarten Ihr E-Mail-Postfach wie eine Lawine zugeschüttet haben. Deshalb ist es ebenso wichtig, Ihre potenziellen Leser bereits zu Beginn darüber in Kenntnis zu setzen, wie oft sie Ihre Newsletter erhalten werden. So schaffen Sie eine Vertrauensbasis, die maßgeblich dazu beitragen wird, dass Interessenten gern zu Abonnenten werden.

(3) Erklären Sie das Double-Opt-In

An dieser Stelle knüpft auch die Erklärung des Double-Opt-In Verfahrens an. Den meisten Menschen sind Begriff und Zweck des Double-Opt-In Verfahrens nicht geläufig. Die erfolgskritische Bestätigungsmail könnte somit entweder als Willkommens-E-Mail gedeutet oder ungelesen gelöscht werden. Um also sicher zu gehen, dass Ihre Interessenten auch tatsächlich zu echten Leads werden, hilft es, kurz den Ablauf der Anmeldung zu beschreiben.

(4) Zeigen Sie die Abmeldemöglichkeiten

Wie bereits die ersten drei Punkte zeigen: Transparenz und Vertrauen sind die Basis für die Gewinnung neuer E-Mail-Adressen. Dazu zählt auch ein kleiner Hinweis, dass die Abonnenten jederzeit den Bezug Ihres Newsletters beenden können. Was an dieser Stelle wenig zielführend scheint, ist jedoch eine wichtige Voraussetzung, um Ihre potenziellen Leser von Ihren Mailings zu überzeugen: Je transparenter die Anmeldung, desto höher die Erfolgschance.

(5) Die richtige Platzierung

Sicher ist es logischer, wenn Sie Ihr Unternehmen Ihren Website-Besuchern erst vollständig vorstellen, bevor Sie sie am Ende der Seite dazu auffordern, Ihren Newsletter zu abonnieren. In der Realität passiert es jedoch eher selten, dass die User bis zum Ende einer Seite scrollen. Deshalb ist es vielleicht nicht unbedingt logisch, dafür aber umso cleverer, wenn Sie Ihren Anmeldeformularen einen prominenten Platz im oberen Teil Ihrer Website reservieren.

(6) Der passende Aufbau

Neben der richtigen Platzierung ist auch ein ansprechendes und blickführendes Design eine wichtige Zutat für das optimale Anmeldeformular: Dazu zählen unter anderem genügend Weißräume, um dem Formular ausreichend Platz zu geben und es übersichtlich wirken zu lassen und ein auffälliger Anmelde-Button.

Bedenken Sie auch, dass die Erstanmeldung nicht der richtige Platz ist, um die Lebensgeschichte Ihrer zukünftigen Abonnenten abzufragen. Beschränken Sie an dieser Stelle die Eingabefelder Ihres Formulars ein Minimum: Name und E-Mail-Adresse sind völlig ausreichend. Jedes zusätzliche Feld, das dazu auffordert persönliche Daten preiszugeben, wirkt abschreckend. Natürlich ist es aber möglich, im Laufe der Customer Journey mithilfe von gezieltem Lead Management mehr relevante Informationen über Ihre Kunden zu erlangen – Informationen, die weitaus relevanter sein werden, als jene, die Sie bei einem Erstkontakt abfragen könnten. Im Beitrag „Lead Management: Der Schlüssel für erfolgreiches E-Mail Marketing“  verraten wir Ihnen, wie Sie diese Informationen gezielt erlangen können.

(7) Newsletter abbilden

Zusätzlich kann es hilfreich sein, einen beispielhaften Newsletter aus Ihrem Archiv abzubilden, denn noch immer geistern bei dem Wort “Newsletter” Vorstellungen von völlig überladenen Spam-E-Mails in unseren Köpfen umher. Zeigen Sie Ihren potenziellen Lesern, dass Sie zu den Guten gehören – mit wirklich guten, stylischen Newsletter. Hierbei bietet sich ein verkleinertes Vorschaubild oder ein Vorschau-Link an, der zu dem gewählten Newsletter führt.

(8) Testen und prüfen

An dieser Stelle haben Sie bereits das (fast) perfekte Anmeldeformular für die Generierung neuer E-Mail-Adressen. Im letzten Schritt heißt es nun, das Formular zu testen und in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob nicht eventuell Software-Updates zu Fehlern führen.

(9) Bonus: Incentives bieten

Unser Bonus-Tipp: Bieten Sie Ihren Interessenten hochwertige Incentives. Das können beispielsweise Freebies wie Whitepaper, Rabattcodes oder exklusive Gewinnspiele für Newsletter-Abonnenten sein. Im Verlauf dieser Blog-Serie stellen wir Ihnen die Adressgewinnung mithilfe von Freebies ausführlicher vor.


Alle Artikel zur Adressgewinnung im Überblick

jongliert als Texterin und Expertin für Content Marketing regelmäßig Worte für mailingwork.

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