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Sie stecken viele Stunden Zeit in die Generierung von Leads, die Konzeption Ihrer Kampagnen, die Gestaltung Ihres Templates und die Kreation Ihrer Newsletter Inhalte, doch Ihre E-Mails landen im SPAM – das Horror-Szenario eines jeden E-Mail Marketers. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die SPAM-Filter sicher umgehen und Ihre E-Mails ganz sicher im Posteingang Ihrer Abonnenten ankommen.

Inhaltsverzeichnis

    1. SPAM, SPAM-Filter, Blacklists: Das müssen Sie vorab wissen
    2. Diese Faktoren beeinflussen die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails
    3. Eine sichere Basis: Die richtige E-Mail Software 
    4. 8 Tipps: Das können Sie selbst für die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails tun

SPAM, SPAM-Filter, Blacklists: Das müssen Sie vorab wissen

Als SPAM gelten all die E-Mails, die ungewollt und ohne Einwilligung des Empfängers versendet werden. Schon 1994 wurde das erste Mal von Spam in Zusammenhang mit Junk-E-Mails gesprochen. Seinen Ursprung fand die Bezeichnung in einem Sketch um Monty Python über das Frühstücksfleisch “Spam”.

In Konsequenz wurden SPAM-Filter entwickelt – Programme, die jene ungewollten E-Mails, die immer wieder unseren Posteingang verstopfen, filtern und deren Zustellbarkeit verhindern. Die Spam-Filter bewerten die eingehenden E-Mails anhand verschiedener festgelegter Kriterien – nach welchen Kriterien und wie streng bewertet wird, ist jedoch abhängig vom Filter selbst, den Spam-Einstellungen des Empfängers und vom Provider.

Darüber hinaus gibt es sogenannte E-Mail Blacklists. Diese Listen beinhalten eine Sammlung von IP-Adressen und Domains, denen unterstellt wird, dass sie SPAM versenden oder in SPAM Erwähnung finden. Steht eine IP-Adresse oder Domain erst einmal auf einer solchen Liste, werden alle E-Mails, die von dieser Quelle kommen, abgefangen. Damit ist die Blacklist der Worst Case für jedes Unternehmen, das E-Mail Marketing betreibt. (Allerdings gibt es auch in diesem Fall Möglichkeiten, um von den Listen wieder gelöscht zu werden.)

Diese Faktoren beeinflussen die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails

Nun zur guten Nachricht: Es gibt verschiedene Faktoren, die sich auf die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails auswirken und Sie haben viele Möglichkeiten, diese positiv zu beeinflussen.

Faktoren seitens des Absenders:

  • Infrastruktur & E-Mail Software
  • Versandserver-Reputation (Sender Score)

Faktoren seitens des Empfängers:

  • SPAM-Filter
  • SPAM-Beschwerden
  • Bounce-Einstellungen

 

Eine sichere Basis: Die richtige E-Mail Software

Die Grundlage für die erfolgreiche Zustellung Ihrer E-Mails ist in jedem Fall eine qualitativ hochwertige E-Mail Marketing Software. Bei der Wahl Ihrer Software sollten Sie in jedem Fall auf Whitelisting, zertifizierten Versand, Serverstandort und Authentifizierungfaktoren wie SPF und DKIM achten. Mit mailingwork bieten wir eine umfangreiche Infrastruktur, mit der unsere Kunden ihre Abonnenten mit einer Zustellrate von 99% erreichen:

  • CSA-Whitelisting
  • Serverstandort Deutschland
  • Automatisiertes Bounce Management mit Schnittstellen zu diversen CRM-Systemen
  • Möglichkeit zur Hinterlegung diverser Authentifizierungsmechanismen wie
    • SPF-Eintrag (Sender Policy Framework)
    • DKIM-Verfahren (Domain Identified Mail)
    • DMARC (Domain-based Message Authentication)
  • Blacklisting-Optionen

 

Was können Sie für die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails tun?

Die richtige E-Mail Marketing Software ist die Grundlage für die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails. Darüber hinaus haben Sie aber auch vielerlei Möglichkeiten, um selbst Einfluss auf die Zustellbarkeit Ihrer Newsletter zu nehmen. Dabei geht es immer darum, die eigene E-Mail Reputation und damit den sogenannten Sender Score zu verbessern. Return Path sammelt dazu Daten von über 60 Millionen Inboxen großer ISPs und wertet auf Basis dieser Datenmenge die Reputation jeder Mail Server IP Adresse aus und bewertet diese anschließend auf einer Skala von 0 bis 100. Der Sender Score ist demnach keine feste Größe, sondern ändert sich immer mit Ihrem E-Mail Marketing Verhalten. Den eigenen Sender Score können Sie jederzeit kostenlos auswerten. Der Score ist vor allem deshalb so wichtig, da Mail Server unter anderem maßgeblich anhand dieser Zahl entscheiden, ob Ihre E-Mail im SPAM landet oder nicht. Je niedriger der Score, desto schwerer ist es natürlich für Sie den Posteingang Ihrer Abonnenten zu erreichen. Die einzelnen mailingwork IPs verfügen über einen Sender Score zwischen 97 und 100.  

 

Mit diesen 8 Tipps können Sie Ihren Sender Score zuverlässig optimieren und sichern sich so Zugang zu Ihren Kunden:

1. Versenden Sie nur an Adressen, die per Double-Opt-In eingetragen wurden

Versenden Sie E-Mails nur an Adressen, die Sie durch das Double-Opt-In Verfahren authentifiziert haben. Beim Double-Opt-In bestätigen die Interessenten doppelt, dass Sie mit dem Empfang Ihrer Newsletter einverstanden sind: Das erste Mal bei der Eintragung der E-Mail, beim zweiten Mal durch die Bestätigung des automatisiert versendeten Anmeldelinks. Abgesehen davon, dass dieses Verfahren spätestens seit der DSGVO sowieso bindend ist, stellen Sie auf diesem Weg von Anfang an sicher, dass Ihre E-Mails nur an Empfänger versenden, die Ihre E-Mails auch wirklich erhalten wollen. Gleichzeitig verhindern Sie so, dass Ihre E-Mails von fälschlich eingetragenen Empfängern als SPAM markiert werden.

2. … und nur an aktive Abonnenten

Grundlegend ist es natürlich gut, so viele E-Mail Adressen wie nur möglich im Verteiler zu sammeln. Allerdings nicht um jeden Preis, denn auch die Inaktivität, also das Nicht-Öffnen und Löschen ungelesener E-Mails, wirkt sich negativ auf Ihren Sender Score aus. Deshalb ist es wichtig, Ihre Adress-Listen regelmäßig auszusortieren oder vorab eine Reaktivierungs-Kampagne zu starten. Mittels Reaktivierungs-Kampagnen können Sie entweder neue Interaktionen bei Ihren schlummernden Abonnenten wecken oder im Zweifelsfall eine Abmeldung initiieren.

3. Versenden Sie relevante & interessante Inhalte

Natürlich spielen auch die Inhalte Ihrer Newsletter eine zentrale Rolle in puncto Zustellbarkeit. Je relevanter und interessanter die Inhalte, desto lieber werden Ihre E-Mails natürlich gelesen. Dazu zählt auch, dass Sie in Ihren Betreffzeilen nichts versprechen, was der Inhalt nicht halten kann. Das Ergebnis sind höhere Öffnungsraten und weniger SPAM-Beschwerden. Je besser Ihre Inhalte, desto besser Ihre Reputation. Vermeiden Sie es nach Möglichkeit auch immer wieder ähnliche oder gar gleiche Inhalte zu versenden, denn auch das wird von SPAM-Filtern bemerkt.

4. Vermeiden Sie SPAM-Begriffe

Bei der Formulierung Ihrer Inhalte sollten Sie darüber hinaus darauf achten, nicht in bekannte SPAM-Fallen zu tappen. Vermeiden Sie deshalb Worte in GROSSBUCHSTABEN zu schreiben und die inflationäre Verwendung von Sonderzeichen!!!!!!1!!11!!!! Ein Blick auf die Liste aktueller SPAM-Wörter verhindert zudem, dass Sie aus Versehen eines der bekannten Trigger-Wörter verwendet haben. Zu diesen zählen unter anderem: kostenlos, 100% gratis, gratis testen, gebührenfrei, Rabatt, bester Preis, Spezialangebot und ähnliche. Natürlich gibt es auch für bestimmte Themenbereiche spezifische Wörter, die Ihre E-Mail garantiert in den SPAM-Ordner befördern. Diät, Altern, Glatze, Gewicht verlieren sind bekannte SPAM-Beispiele aus dem Bereich Sport und Gesundheit.

5. Machen Sie sich Blacklists selbst zunutze

Während Sie einerseits – im Worst Case – auf Blacklists landen können, können Sie sich diese Technik auch selbst zunutze machen. Professionelle E-Mail Marketing Softwares wie mailingwork bieten dafür die Möglichkeit individuelle Blacklists anzulegen. So können Sie beispielsweise den Versand von E-Mails an bestimmte Unternehmen oder Personen ausschließen. Das wird dann wichtig, wenn Sie schlechte Erfahrungen mit verärgerten Empfängern gemacht haben oder verhindern wollen, dass Empfänger, die sich schon einmal abgemeldet haben, versehentlich erneut kontaktiert werden. Nach Eintragung dieser E-Mail-Adressen in die Blacklist erhalten diese Empfänger keine E-Mails mehr von Ihnen, auch, wenn sie sich erneut eintragen.

6. Managen Sie die Bounces

Darüber hinaus verhindert ein sauber geführtes Bounce Management, dass Sie erneut E-Mails an Kontakte versenden, bei denen ein Zustellversuch einen sogenannten “Hardbounce” ausgelöst hat. Das passiert beispielsweise immer dann, wenn eine E-Mail an eine ungültige Adresse versendet wird. In diesem Fall werden die jeweiligen Adressen bei zukünftigem E-Mail-Versand nicht mehr angeschrieben. Im Ergebnis sinkt die Bounce Rate und verbessert so die Reputation.

7. Platzieren Sie die Abmeldelinks gut sichtbar

Der Gesetzgeber schreibt einen leicht erreichbaren Abmeldelink in jedem einzelnen Newsletter vor. Achten Sie darauf, dass sie diesen wirklich gut sichtbar (im Footer) platzieren, damit sich Abonnenten bei Bedarf problemlos abmelden können. Auch so vermeiden Sie ungewollte SPAM-Markierungen.

8. Testen Sie!

Überlassen Sie nichts dem Zufall und testen Sie Ihre Newsletter vor dem Versand auf ihren SPAM-Gehalt. mailingwork bietet Ihnen einen SPAM-Test an, mit dem Sie sofort sehen, ob Ihre E-Mail Gefahr läuft im Junk Mail Ordner Ihrer Empfänger zu landen. Auf diesem Weg können Sie die betreffenden Stellen schnell und einfach vor dem Versand anpassen.

 


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Bildquelle (Titelbild): © bioraven / Adobe Stock

jongliert als Texterin und Expertin für Content Marketing regelmäßig Worte für mailingwork.

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