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Marketing während der Corona Krise? Obwohl unsere Welt, wie wir sie kennen, schon seit Wochen von dem Virus erschüttert wird, ist immer noch nicht abzusehen, wie sich die wirtschaftliche Lage weiterhin entwickelt und welche Folgen jedes einzelne Unternehmen zu händeln haben wird. Aus diesem Grund sollten jetzt auch Marketingstrategien bestens überlegt werden. Um Ihnen dabei unter die Arme zu greifen, möchten wir Ihnen Möglichkeiten zeigen, wie Sie Ihre Botschaften bestmöglich an die Situation anpassen können.

Seien Sie relevant oder halten Sie sich im Hintergrund

Das Virus hat Folgen auf die Wirtschaft und unser soziales Leben. Dadurch ändern sich von heute auf morgen unsere Prioritäten. Wir haben Sorge um unsere Gesundheit, unsere finanzielle Situation und unser Alltag ist nicht mehr derselbe. Entsprechend hat sich auch binnen kürzester Zeit unser Informations- und Kommunikationsverhalten angepasst: Während es vor wenigen Wochen noch selbstverständlich war, zu jedem beliebigen Zeitpunkt einkaufen oder essen zu gehen, suchen wir jetzt nach kreativen Maßnahmen um die aktuellen Herausforderungen zu meistern. In all diesen Sorgen ist kein Platz für irrelevante Beiträge. Wenn Sie jetzt gerade keine Beiträge leisten können, die jetzt ganz besonders (oder trotzdem) eine Rolle spielen, sollten Sie sich mit Ihrer Kommunikation vorerst im Hintergrund halten.

Behalten Sie die Trends im Auge

Das soll jedoch nicht bedeuten, dass Sie Ihre Marketingaktivitäten einfrieren sollen. Immerhin haben Sie viel Zeit und Geld in die Kommunikation mit Interessenten und Kunden investiert – diese jetzt einfach abzubrechen wäre für die Zukunft Ihres Unternehmens fatal. Behalten Sie viel mehr die aktuellen Trends im Auge und passen Sie Ihre Kommunikation bestmöglich an die Situation an. Informieren Sie Ihre Kunden, Partner und Mitarbeiter beispielsweise ehrlich über den unternehmensinternen Umgang mit der Corona-Krise. 

Darüber hinaus sollten Sie Augen und Ohren in den Sozialen Netzwerken offen halten. Schließlich bedeutet die Corona-Krise nicht, dass Menschen nicht mehr kommunizieren. Ganz im Gegenteil: Die Aktivitäten sind so hoch wie nie. Es entstehen neue Hashtags, Trends und auch die App-Betreiber selbst reagieren bereits auf die neue Situation. Instagram richtete beispielsweise erst vor wenigen Tagen eine “Co-Watching” Funktion ein, über die man in einer Videokonferenz besonders beliebte oder gespeicherte Beiträge von und mit “Freunden” ansehen kann. 

Wenn Sie an dieser Stelle nicht am Ball bleiben und Ihre Marketingaktivitäten während der Corona-Zeit pausieren, verspielen Sie nicht nur die Chance, neue Zielgruppen zu erschließen und Ihre Online-Präsenz auszubauen, sondern Ihre Konkurrenz wird einen Vorsprung erlangen, den Sie so schnell nicht wieder aufholen können. Natürlich gilt hier wie sonst auch, dass nicht jedes Unternehmen jeden Trend mitgehen muss – doch sollten Sie diese wenigstens im Auge behalten und an geeigneter Stelle für sich nutzen.

Nutzen Sie das Feedback Ihrer Kunden

Selbstverständlich können und sollten Sie darüber hinaus auch Ihre eigene Kundschaft in Ihre Kommunikation einbeziehen – denn wer weiß besser, was sich Ihre Kunden in dieser schwierigen Situation von Ihnen wünschen, als diese selbst!? Nutzen Sie also unbedingt Ihren E-Mail Verteiler, Soziale Netzwerke, das Wissen Ihrer Influencer und den persönlichen Kontakt zu ausgewählten Kunden, um zu erfahren, was bei Ihrer Zielgruppe jetzt ankommt. Dazu können Sie beispielsweise auch in einer E-Mail Umfrage um Antworten von Ihren Abonnenten bitten. 

Aktion statt Reaktion

Statt weiterhin nur zu reagieren, wird es Zeit, aus der Schockstarre zu erwachen und aktiv zu agieren. Ziehen Sie das Feedback Ihrer Kunden zu Rate und brainstormen Sie mit Ihrem Team, was Sie Ihren Kunden und Partnern in diesem speziellen Fall bieten können. Als Anbieter einer Lernsoftware könnten Sie beispielsweise eine zweiwöchige kostenlose Testphase anbieten – denn so können Sie Eltern, die jetzt gerade Ihre Kinder zuhause unterrichten müssen, unterstützen, während Sie gleichzeitig die Möglichkeit bekommen, diese als neue, dauerhafte Kunden zu gewinnen. Kulturschaffende können digitale Plattformen schaffen, wie es beispielsweise die Berliner Philharmoniker mit der Digital Concert Hall tun. Vielleicht zeichnet sich Ihr Unternehmen aber auch einfach durch wirtschaftliche Stärke aus und Sie können betroffenen Kunden längere Zahlungsziele setzen als üblich… Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, aktiv in der Krise zu helfen und können damit gleichzeitig Ihr Image als verlässlicher und starker Partner festigen. 

Beachten Sie dabei aber natürlich auch Ihre eigene wirtschaftliche Lage. Sollten Sie selbst keinen Handlungsspielraum haben, ist es auch einfach in Ordnung, die Maßnahmen gering zu halten oder im Zweifelsfall zu verzichten.

Das Coronavirus ist kein Pain Point

Beachten Sie bei all dem aber bitte unbedingt, dass Sie die Corona Krise niemals als Pain Point für Ihr Marketing nutzen. Unter normalen Umständen ist es notwendig, die Pain Points – also die Schmerzpunkte und Ängste – Ihrer Kunden zu kennen und gezielt in Ihrer Kommunikation auf diese einzugehen. Das Coronavirus hat jedoch rein gar nichts mit den “normalen” Luxusproblemen und -ängsten unseres Alltags zu tun. Lassen Sie sich bei Ihren Marketingaktivitäten also bitte unter gar keinen Umständen dazu hinreißen, mit dieser Angst zu spielen – auch nicht als Versicherungsmakler, Heilpraktiker oder Finanzberater. Ihre Kunden werden Ihnen einen solchen ethischen Fauxpas nicht verzeihen.


Wir wünschen Ihnen in jedem Fall viel Erfolg und Durchhaltevermögen in dieser herausfordernden Zeit. Unsere Mitarbeiter sind weiterhin aus dem Home Office heraus für Sie da und unterstützen Sie gern bei all Ihren Anliegen zum Thema E-Mail Marketing. Kontaktieren Sie uns jederzeit unverbindlich per E-Mail oder Telefon.

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