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Unzählige E-Mails – jeden Tag. Und nur einen Augenblick bis die Abonnenten entscheiden, ob sie eine Mail öffnen. Deshalb haben wir alle Tipps gesammelt, die es braucht, um in genau diesem Augenblick Ihre potenziellen Kunden mit der perfekten Betreffzeile zu überzeugen. “Newsletter Februar 2018” – Würden Sie eine E-Mail mit diesem Betreff öffnen? Nein? Wir auch nicht. Wir wären genervt und würden – wahrscheinlich genau wie Sie – die E-Mail ungelesen in die virtuelle Rundablage befördern. Schließlich warten im Postfach noch zwanzig weitere Mails, die nach unserer Aufmerksamkeit schreien und die bearbeitet werden wollen.

Newsletter Betreffzeile

Inhaltsverzeichnis

  1. Die perfekte Länge für die Betreffzeile
  2. Der optimale Text
  3. Preheader nicht vergessen!
  4. Betreffzeilen-No-Gos

Trotzdem sind derart inhaltsfreie Betreffzeilen leider noch immer an der Tagesordnung – niedrige Öffnungsraten sind die logische Konsequenz. Dabei könnte es so viel einfacher sein: Gelesen wird, was interessant und relevant ist. Aus genau diesem Grund sollten Relevanz und Kundeninteresse im Fokus jeder Betreffzeile stehen und dem Empfänger kurz und knapp beantworten, warum er jetzt sofort diese E-Mail öffnen sollte.

Die Antwort auf What’s in for me? ist das Sesam, öffne Dich! des E-Mail-Marketing.

Lesen Sie wie Sie ganz einfach die optimale Betreffzeile formulieren und wie Sie sich elegant und clever von der grauen Masse langweiliger E-Mails abheben werden.

Die perfekte Länge

Die perfekte Länge einer Betreffzeile zu bestimmen ist schwer. Schließlich werden am Desktop-PC wesentlich mehr Zeichen angezeigt als auf dem Smartphone – natürlich auch immer in Abhängigkeit des gewählten Mail-Clients. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Convios Consulting im Auftrag von WEB.DE und GMX gab die Mehrheit an, regelmäßig (44,4%) oder gelegentlich (38,3%) unterwegs per Smartphone E-Mails zu senden oder zu empfangen. Deshalb ist klar: Es braucht Betreffzeilen, die auf dem Smartphone nicht abgeschnitten werden.

Wir empfehlen in E-Mails Betreffzeilen mit einer Länge von 30-40 Zeichen. Aufgrund der Kürze kommt es dabei natürlich auf die ersten drei bis vier Wörter an!

Newsletter Betreffzeile

Der optimale Text

Die optimale Betreffzeile informiert über den Inhalt der E-Mail und schafft eine Motivation, sie zu öffnen. Schauen wir in unser Postfach, entscheiden wir binnen Augenblicken, ob wir eine E-Mail öffnen oder nicht. Deshalb ist es unerlässlich Ihren Abonnenten zu zeigen, dass sich das Lesen lohnt. Das Wort “Newsletter” ist also im Betreff vollkommen überflüssig. Besser ist es, konkrete Anreize zu schaffen. Zum Beispiel durch…

… Verknappung

Als besonders erfolgreich gelten Formulierungen wie “Nur noch 48 Stunden”, “Ihre eCoupons laufen diese Woche ab”, oder “40% Rabatt nur noch bis Mitternacht”. Je klarer dabei das Ende der jeweiligen Aktion kommuniziert wird, desto besser. Wichtig ist jedoch, dass das Angebot auch wirklich nur noch in der angegebenen Zeit verfügbar ist. Endet es dann doch erst in zwei Wochen, haben Sie das Vertrauen Ihrer Abonnenten verspielt. Geht es (auch) um Inhalte, statt konkrete Angebote, können Sie auch geschickt…

 … die Neugier

Ihrer Abonnenten wecken. Hier helfen Betreffzeilen, die einen Einblick in den Inhalt geben, ohne dabei das Ergebnis zu verraten. Wenn der Newsletter also einen Fachartikel bewerben soll, in dem es darum geht, wie man mehr Leser für einen Newsletter gewinnen kann, wäre es weder taktisch klug zu schreiben “Die optimale Betreffzeile: 39 Zeichen lang”, noch wäre es hilfreich, wenn Sie schreiben würden “Preheader-Editierung für höhere OR”. Während Sie Ihrem Abonnenten im ersten Fall schon konkrete Informationen verraten haben, haben Sie ihn im zweiten Fall durch kryptische Formulierung vergrault. Am einfachsten ist es, die Neugier durch Emotionen und Persönlichkeit zu wecken. In diesem Beispiel könnte die Betreffzeile lauten: “Abonnenten zum Lesen zwingen – ganz ohne Straftat” oder “Wie ich täglich gegen E-Mail-Löscher kämpfe”. Mindestens genauso gut funktionieren aber auch…

… konkrete Handlungsaufforderungen

Klare Anweisungen – vor allem in Verbindung mit Verknappung – sind der optimale Trigger. Nehmen Sie Ihren Empfänger sprichwörtlich an die Hand und sagen Sie ihm konkret, was er tun soll. Zum Beispiel “Besuchen Sie uns am Stand XY”, wenn Sie wollen, dass Ihr Abonnent Sie zur Messe besucht oder “Melden Sie sich zum Workshop an!”, wenn Sie ihn zu genau dieser Handlung anregen möchten. Je klarer, desto besser. Das i-Tüpfelchen setzen Sie zusätzlich mit einer…

… Personalisierung

der Betreffzeile. Es ist nicht nur möglich innerhalb einer E-Mail zu personalisieren. Bereits in der Betreffzeile können Sie sich durch eine persönliche Ansprache von der Konkurrenz abheben. Beispielsweise können Sie mit “Frau Mustermann, Ihre Download-PDF” oder “Vielen Dank für Ihre Anmeldung, Herr Mustermann” auf den ersten Blick suggerieren, dass die Inhalte speziell für den jeweiligen Abonnenten bestimmt sind. Wählen Sie Personalisierungen aber nur, wenn Sie wirklich Sinn ergeben und sich bestenfalls auf eine vorherige Handlung beziehen – wie beispielsweise auf die Anmeldung zum Newsletter oder auf die Eintragung in eine E-Mail-Verteilerliste nach einem Workshop. Sind hinterher immer noch einige Zeichen Platz, können Sie die Betreffzeile zusätzlich durch…

… Emojis

auflockern. Mit deren Hilfe passen Sie Ihre E-Mails an alltägliche Chat-Situationen an. In Messengern wie WhatsApp sind Emojis allgemein gebräuchlich. Mit ihnen ist es möglich, Emotionen zu transportieren, die Aussagen Ihrer Betreffzeilen zu unterstreichen und gleichzeitig das Bild einer vertrauten Konversation, wie Sie mit Freunden stattfindet, zu assoziieren. Die mailingwork-Software stellt etwa 1000 Emojis zur Verfügung, die mit der Eingabehilfe unkompliziert eingefügt werden können.

Newsletter Betreffzeile

Den Preheader nicht vergessen!

Der Preheader ist eigentlich nichts anderes als eine Vorschauzeile, die in E-Mail-Programmen zumeist in kleiner Schriftgröße über dem eigentlichen Mailing steht. Im Posteingang aber steht die unscheinbare Textzeile direkt unter dem Absender und ist auf mobilen Endgeräten oftmals sogar farblich abgesetzt. An dieser Position wird der Preheader zur Verlängerung der Betreffzeile und somit ein wichtiges Werkzeug, um die eigentliche Betreffzeile inhaltlich prägnant zu verstärken. Obwohl der Preheader an so prominenter Stelle steht, wird sein Potenzial häufig vertan, indem er entweder auf Darstellungsprobleme oder bestenfalls auf die Webversion der Mailings hinweist.

Je nach Mail Client stehen bis zu 100 weiteren Zeichen zur Verfügung, mit denen Sie ähnlich eines Schlüssellochs einen Einblick in die Inhalte der E-Mail geben können. Zu der Betreffzeile “Melden Sie sich jetzt zum Webinar an” könnte der Preheader die Aufforderung beispielsweise durch Sätze wie “Lösen Sie jetzt Coupon XYZ ein” oder “Jetzt das Whitepaper gratis herunterladen” thematisch ergänzen.

Betreffzeilen-No-Gos

Vermeiden Sie es in jedem Fall den Absender im Betreff zu wiederholen und auch typische SPAM-verdächtige Wörter zu verwenden. Soll heißen: Durchgängig großgeschriebene Wörter und doppelte Satzzeichen und Ausdrücke wie “Zum halben Preis”, “Sonderaktion”, “Konto-Status”, “Persönliches Profil”, “Garantiert!” oder “Stop!” sind in Betreffzeilen völlig fehl am Platz. In diesem Zusammenhang ist es auch besonders ratsam einen zertifizierten Server zu verwenden und auf dessen Whitelisting zu achten. Professionelle Dienstleister verfügen in der Regel über eine solche technische Infrastruktur.

Apropos: mailingwork nimmt am Zertifizierungsprogramm der Certified Senders Alliance, der zentralen E-Mail Whitelist in Deutschland und Europa, teil und steht als vertrauenswürdiger Versender auf deren Whitelist. Darüber hinaus bietet unsere Newsletter-Software die Möglichkeit, Ihre Betreffzeilen unkompliziert durch Emojis zu ergänzen und mit wenigen Klicks zu personalisieren.

 


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jongliert als Texterin und Expertin für Content Marketing regelmäßig Worte für mailingwork.

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