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Der Text steht, die Grafiken sind fertig, das Timing passt und der Newsletter-Versand steht in den Startlöchern. Doch wird der Newsletter auch performen und dem hohen Verkaufsdruck standhalten? Verleitet die Betreffzeile wirklich zum Öffnen des Newsletters, sorgt das Bild für mehr Bestellungen? Und sollten Sie Ihre E-Mail nicht doch lieber Mittwoch statt Dienstag verschicken? A/B Tests sind die effektivste Variante, um eben jene Fragen zu beantworten und zuverlässig Öffnungsraten, Klickraten und Conversion Rates zu steigern. Wir zeigen Ihnen step by step wie leicht es ist, einen A/B Test durchzuführen und welche Newsletter-Bestandteile sich auf welche Raten auswirken.

  1. A/B Tests im Newsletter Marketing: Was ist das?
  2. Und welchen Vorteil bringt mir ein A/B Test?
  3. Öffnungsraten verbessern
  4. Klickraten verbessern
  5. Conversion Rate verbessern
  6. A/B Testing step by step
  7. A/B Tests mit der mailingwork Newsletter Software

A/B Tests im Newsletter Marketing: Was ist das?

Beim A/B Test von Newslettern geht es darum, zwei verschiedene Varianten eines Newsletters an zwei zufällig zusammengestellten Empfänger-Gruppen zu testen. Dabei wird ermittelt, welcher der beiden Newsletter höhere Öffnungs-, Klick- und Conversion Rates erzielt. Der bessere Newsletter wird im Anschluss an die restlichen Empfänger versendet.

… Und welchen Vorteil bringt mir ein A/B Test?

A/B Tests sind ein etablierter Standard zur sukzessiven Optimierung Ihres E-Mail Marketings. Selbst geringfügige Veränderungen einzelner Newsletter-Bestandteile können schon dafür sorgen, dass sich Öffnungs-, Klick-, und Conversion Rates um 100% (und mehr) steigern – denn häufig, das müssen auch wir uns jeden Tag eingestehen, spiegeln unser subjektives Empfinden, unser Bauchgefühl, nicht die Präferenzen unserer Zielgruppe wieder. Egal, wie gut Sie Ihre Kunden und Interessenten zu kennen glauben – erst ein A/B Test liefert stichhaltige Ergebnisse, welche Betreffzeilen, Preheader, Absender, Formulierungen, Links, Versandzeitpunkte, Bilder und Buttons WIRKLICH performen.

Was kann ich optimieren?

Mithilfe eines A/B Tests können Sie im ersten Schritt die Öffnungsrate, im nächsten die Klickrate und schließlich die Conversion Rate signifikant verbessern. Jedem dieser Ziele lassen sich konkrete Newsletter-Bestandteile zuordnen, die die jeweilige Rate beeinflussen.

Newsletter Tool A B Test

1. Die Öffnungsrate verbessern

Betreffzeile & Preheader

Betreffzeile & der oftmals so stiefmütterlich behandelte Preheader sind neben dem Absender-Name und dem Versandzeitpunkt die relevantesten Türöffner. Hier zählt jedes Zeichen. Wir haben in einem separaten Artikel die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst: Von der optimalen Länge über Formulierungen, Hinweisen zum Gebrauch von Emojis bis hin zu No-Gos, die Sie unbedingt vermeiden sollten, um nicht im SPAM-Ordner Ihrer Abonnenten zu verschwinden.

> Die optimale Betreffzeile im Newsletter

Absenderdaten

Neben der Betreffzeile und dem Preheader sind die Absenderdaten in jedem Posteingang die am prominentesten platzierten Informationen eines Mailings. Selbstredend, dass auch diese die Öffnungsraten beeinflussen. Testen Sie beispielsweise persönliche Varianten gegen den Namen Ihres Onlineshops.

Versandzeitpunkt

Sie kennen den Worst Case eines jeden E-Mail Marketers: Sie erhalten am Wochenende so viele E-Mails, dass Ihnen Montagmorgen kaum etwas anderes übrig bleibt, als großzügig Ihr E-Mail Postfach aufzuräumen – inklusive des aufwendig erstellten Newsletters des besagten Marketers. Oder aber, der Marketer versendet den Newsletter genau dann, wenn auch tausend andere Firmen glauben, ihre Abonnenten zu erreichen. Um das zu umgehen, haben wir mehrere Millionen Mailings unserer Kunden ausgewertet und die optimalen Versandzeiten für Ihr B2B und B2C Marketing ermittelt.

> Die optimale Versandzeit für Ihre Newsletter

2. Die Klickrate verbessern

Bilder & Layout

Spätestens die umfassenden Cover-Studien von Netflix haben bewiesen, dass die Veränderung eines einfachen Titelbildes darüber entscheidet, ob eine neue Serie zum Riesenerfolg wird oder nicht. Gleiches gilt natürlich auch für Newsletter – Bilder, Grafiken Farben, Layout – diese Bestandteile beeinflussen, ob Ihre Abonnenten Ihrem Mailing wirklich Beachtung schenken. Lesen Sie in unserem Beitrag über die aktuellsten Design-Trends!

> Die heißesten Newsletter Design Trends 2019

Texte & Links

Texte und Links bieten ein großes Feld an Möglichkeiten. Ansprache, Corporate Language, Wording, professionelle Linkverkürzung oder doch lieber einen Button!? Testen Sie verschiedene Formulierungen, Textlängen und andere Faktoren, von denen Sie oder Ihr Texter glauben, dass Sie sich in alternativer Form positiv auf den Erfolg Ihres Newsletters auswirken.

Call-to-Actions & Buttons

Call-to-Actions und Buttons sind die entscheidende Schnittstelle zwischen Ihrem Newsletter und Ihrer Website, Ihrem Shop, Ihrer Landingpage. Wir erklären Ihnen mit welcher Formulierung, Platzierung und Gestaltung Sie garantiert höhere Klickraten erzielen.

> Tipps für Ihren Call-to-Action

3. Die Conversion Rate verbessern

Art & Anzahl der Produkte

Dieser Aspekt ist natürlich dann interessant, wenn Sie einen Onlineshop betreiben. Welche Produkte gefallen Ihren Kunden am besten? Wie viele Produkte sind zu viel? Auch und besonders komplexe Newsletter-Bestandteile wie dieser haben einen großen Einfluss auf dessen Erfolg.

Personalisierung

Der vorherige Punkt führt automatisch zur Frage nach der Personalisierung. Natürlich mag nicht jeder Kunde das gleiche Produkt. Und natürlich mag nicht jeder Kunde die gleiche Frage. Spätestens jetzt sprechen wir von Lead Management: Dem Zauberwort für personalisiertes, individuelles und hocheffizientes E-Mail Marketing. Wir können jedoch verraten: Ja, es ist möglich, für Ihre Kunden individuelle und personalisierte Mailings auf Basis der Informationen, die Sie durch gezieltes Lead Nurturing im Laufe des Customer Lifecycles erreichen, zu gestalten.

> Lead Management: Wie Sie aus Kontakten Kunden generieren

Landingpage

Last but not least: die Landingpage. Sie ist zwar nicht Bestandteil des Newsletters, dennoch spielt auch die Landingpage, die Ihre Abonnenten durch einen Klick in Ihrem Mailing erreichen, eine große Rolle für die Conversion Rate. Ist die Landingpage nicht ansprechend, übersichtlich, zielorientiert gestaltet und userfreundlich, springen Ihre Leser im Zweifelsfall an dieser Stelle ab. Prüfen Sie also auch Ihre Zielseiten mit einem wachsamen Auge.

 

A/B-Testing step by step

Was bis zu dieser Stelle vielleicht etwas viel erscheint, wird ganz einfach, wenn Sie unserer step-by-step Anleitung für A/B Tests folgen.

Newsletter Tool A B Test

Schritt 1: Definieren Sie Ihr Ziel

Was möchten Sie erreichen? Wenn Sie die “Schmerzpunkte” Ihrer aktuellen Newsletter noch nicht kennen sollten, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um die Ergebnisse Ihrer vorherigen Mailings zu kontrollieren. Legen Sie fest: Möchten Sie im ersten Schritt die Öffnungs-, Klick- oder Conversion Rate verbessern?

Fallbeispiel: Sie möchten die Öffnungsrate verbessern.

Schritt 2: Legen Sie fest, welche Newsletter-Bestandteile Sie verändern wollen, um Ihr Ziel zu erreichen

Entscheiden Sie, welche Newsletter-Bestandteile Sie verändern und testen möchten. Je weniger Bestandteile Sie testen, desto eindeutiger wird das Ergebnis. Deswegen empfehlen wir je Zielsetzung nur einen Newsletter-Bestandteil im A/B Test zu testen. Die obenstehende Grafik zeigt Ihnen, welcher Bestandteil welche Rate beeinflusst.

Fallbeispiel: Sie möchten Sie Öffnungsrate durch den Einsatz von Emojis in der Betreffzeile erhöhen, weil Sie davon ausgehen, dass sich Emojis bei Ihren Abonnenten positiv auswirken. Testgruppe A erhält demnach eine Betreffzeile ohne Emojis, Testgruppe B eine Betreffzeile mit Emojis.

Schritt 3: Legen Sie die Testgruppe und die Laufzeit fest und beginnen Sie den Test

Im nächsten Schritt gilt es lediglich noch, den geplanten Test mithilfe Ihrer Newsletter Software umzusetzen. Dazu müssen Sie zum einen die Größe der Testgruppe, zum anderen die Laufzeit festlegen. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen, empfehlen wir – je nach Umfang Ihrer Abonnentenliste – einen Anteil von 10-30% aller Empfänger. Achten Sie darauf, dass die Testgruppe insgesamt groß genug ist, um ein repräsentatives Ergebnis zu erzielen. Nach 3-4 Stunden haben erfahrungsgemäß mehr als die Hälfte der Empfänger die E-Mail wahrgenommen (und geöffnet). Abhängig von Ihrem persönlichen Redaktionsplan ist es also realistisch, bereits 24 Stunden später den jeweils “besseren” Newsletter zu versenden. Grundlegend sind der Laufzeit eines A/B-Tests jedoch keine Grenzen gesetzt.

Fallbeispiel: Der Test zeigt, dass die Öffnungsrate bei Ihrem Mailing mit Emojis bei knapp 20% lag, ohne Emojis lag sie bei nur knapp 15%.

Schritt 4: Werten Sie den Test aus und wenden Sie die gewonnenen Erkenntnisse an

Um Ihre Mailings nachhaltig zu optimieren, müssen im letzten Schritt die Ergebnisse ausgewertet und kritisch hinterfragt werden. Wurde der Newsletter von ausreichend Abonnenten geöffnet, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen? Gab es Störfaktoren? Wurde Ihre Annahme bestätigt, dass Emojis die Öffnungsrate erhöhen? Und haben die Emojis vielleicht nicht nur die Öffnungsrate sondern dadurch auch die Klickraten gesteigert? Oder hat die neue tolle Betreffzeile vielleicht falsche Erwartungen geweckt, sodass zwar die Öffnungsrate, aber nicht die Klickrate gestiegen ist?

Wichtig: Wenn wir über die Aussagekraft eines solchen Analyse-Ergebnisses sprechen, sprechen wir unweigerlich von statistischer Signifikanz. Statistische Signifikanz bedeutet, dass ein bestimmter Sachverhalt deutlich zutage tritt und dabei wirklich zufällig entstand. Denn was nützt schon der beste A/B-Test, wenn die Ergebnisse hinterher nicht aussagekräftig sind!? Für die Berechnung der Signifikanz gibt es verschiedene, etablierte Methoden. Dazu zählt etwa der sogenannte Chi-Quadrat-Test oder spezielle Branchenlösungen wie das kostenlose Tool von Markus Schöberl.

 

A/B Tests mit der mailingwork Newsletter Software

Mit dem Test-Modul von mailingwork haben Sie die Möglichkeit, alle oben genannten Tests durchzuführen – ganz egal, ob Sie verschiedene Betreffzeilen, Absenderdaten, Versandzeiten, Grafiken oder komplette Layouts gegeneinander testen möchten. Dabei können Sie mithilfe unserer Software den A/B Test erweitern und bis zu sieben verschiedene Varianten Ihres Newsletters gleichzeitig prüfen. Unsere Software wählt die Testgruppen automatisch und zufällig aus, ermittelt den “Testsieger” und versendet im Anschluss automatisch das “Gewinner-Mailing” an alle übrigen Abonnenten. Alternativ haben Sie aber auch die Möglichkeit, Ihr “Gewinner-Mailing”  nach Beendigung der Testphase manuell und zeitgesteuert zu versenden.

jongliert als Texterin und Expertin für Content Marketing regelmäßig Worte für mailingwork.

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